+++ 11:41 Jäger: "Russlands Einflussnahme auf Deutschland ist groß" +++ (2024)

Präsident Selenskyj plant, vom Westen gelieferte Waffen nicht nur zur Verteidigung der Ukraine, sondern auch auf russischem Boden einzusetzen. Dazu haben Europa, die USA und auch Politikwissenschaftler Thomas Jäger unterschiedliche Ansichten. Derweil beeinflusst Russland auch Deutschland, sagt Jäger.

06:57 min

Politik 18.05.24

Jäger über Kreml-Macht "Russlands Einflussnahme auf Deutschland ist groß"

+++ 11:22 Russland: Toter bei ukrainischem Drohnenangriff in Kursk +++
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der russischen Grenzregion Kursk soll ein Mensch getötet worden sein, ein weiterer sei verletzt worden, teilt Regionalgouverneur Alexej Smirnow mit. Angaben der russischen Behörden über etwaige Angriffe und Opfer lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

+++ 11:09 London: Russische Flugabwehr und Luftraumüberwachung auf Krim geschwächt +++
Das britische Verteidigungsministerium geht davon aus, dass die russische Flugabwehr auf der Krim durch die jüngsten ukrainischen Angriffe geschwächt wurde. Es sei sehr wahrscheinlich, dass Russland seine Luftstreitkräfte räumlich breiter verteilen muss, um ihren Erhalt zu sichern. Anderenfalls bestehe das Risiko, noch mehr Flugzeuge zu verlieren, heißt es im täglichen Geheimdienst-Update des britischen Verteidigungsministeriums.

Zusätzliche Probleme hat Russland, weil es im Januar, Februar und März jeweils eines seiner Berijew A-50 Flugzeuge verloren hatte, die zur Luftraumüberwachung eingesetzt werden. Beides werde dazu führen, dass Russland "wahrscheinlich Flugstunden und Einsatzraten der Kampfflugzeugpatrouillen erhöhen muss, um Lücken in der Abdeckung zu schließen, was zu erhöhten Wartungsproblemen für ihre Flotten führen wird".

+++ 10:32 Fast 10.000 Menschen in Region Charkiw in Sicherheit gebracht +++
Gut eine Woche nach Beginn der russischen Bodenoffensive in der ostukrainischen Region Charkiw sind nach Behördenangaben bisher fast 10.000 Menschen aus bedrohten Ortschaften geholt worden. Insgesamt seien mehr als 9900 Menschen in Sicherheit gebracht worden, sagt Regionalgouverneur Oleh Synegubow. Russische Truppen hatten am 10. Mai eine Bodenoffensive in der Region Charkiw gestartet. Seither konnten sie entlang der Nordostgrenze etwa fünf bis zehn Kilometer weit vorstoßen.

+++ 10:14 Mehrheit der Russen will lieber Krieg als eroberte Gebiete abzugeben +++
Nach einer aktuellen Umfrage des russischen Lewada-Instituts ist die "Unterstützung der russischen Streitkräfte" in Russland weiterhin hoch; sie werden von drei Vierteln der Russen unterstützt. Würde Putin entscheiden, die "Militäraktion" zu stoppen, wie der Angriffskrieg in Russland genannt wird, so würde eine Mehrheit von 71 Prozent diese Entscheidung unterstützen. Allerdings reduziert sich der Anteil auf 30 Prozent, wenn die Bedingung die Rückgabe der "neuen Gebiete" wäre.

+++ 09:51 "Ukrainische Drohnen können Russland empfindlich treffen" +++
Charkiw und Odessa sind seit Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine unter Beschuss. ntv-Korrespondent Jürgen Weichert spricht über mögliche Gründe, darunter die Größe, Schönheit und Beliebtheit der Städte. Doch auch die Ukrainer haben scharfe Geschosse.

+++ 09:32 SPD-Politiker fordern NATO-Schutz für ukrainischen Luftraum +++
Erstmals fordern auch Bundestagsabgeordnete der SPD, dass westliche Truppen den ukrainischen Luftraum von NATO-Gebiet aus schützen. "In der aktuellen militärischen Situation halte ich es für notwendig und verantwortbar, deutsche Flugabwehrraketen-Truppen auf NATO-Gebiet an der Grenze zur Ukraine zu stationieren, um den Luftraum über der Westukraine zu schützen - beispielsweise mit Patriot-Systemen", sagt SPD-Verteidigungsexperte Joe Weingarten dem "Spiegel". Dazu müssten keine westlichen Truppen in der Ukraine stationiert werden. Luftverteidigungssysteme an der Grenze von NATO-Staaten zur Ukraine könnten weit in den ukrainischen Luftraum hineinwirken.

Der SPD-Haushaltspolitiker Andreas Schwarz bezeichnet die Luftverteidigung als "Achillesferse" der ukrainischen Armee. Dem Land würden Verteidigungssysteme und Raketen fehlen, um Infrastruktur und Menschen zu schützen. Daher müssten Alternativen erwogen werden. "Dazu gehört auch die Überlegung, aus den NATO-Bündnisländern heraus den Schutz der Ukraine zu sichern."

+++ 09:15 Ukraine bittet USA um Hilfe bei Angriffen auf russisches Territorium +++
Die Ukraine hat die US-Regierung ersucht, ihr bei der Identifizierung von Zielen in Russland zu helfen, die Kiew dann mit seinen Waffen angreifen könnte. Außerdem habe das Land die USA gebeten, die Beschränkungen für den Einsatz amerikanischer Waffen gegen militärische Ziele innerhalb Russlands aufzuheben, sagen US-Beamte und Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums nach einer Meldung der US-Nachrichtenagentur Dow Jones und des "Wall Street Journal".

Politik 18.05.24

Kein Beschuss russischer Gebiete ISW: US-Regeln bringen Nachteile für die Ukraine

+++ 09:04 Selenskyj: Westen hat Angst vor russischer Niederlage - und will nicht, dass Ukraine verliert +++
In einem Interview mit der französischen Nachrichtenagentur AFP sagt Präsident Selenskyj, die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten hätten die gleichen Werte, aber oft unterschiedliche Ansichten - insbesondere darüber, wie das Ende des Konflikts aussehen könnte. "Wir befinden uns in einer unsinnigen Situation, in der der Westen Angst hat, dass Russland den Krieg verliert. Und er will nicht, dass die Ukraine ihn verliert", sagt Selenskyj. Er appellierte an China und andere Länder aus dem Globalen Süden, im Juni am Friedensgipfel in der Schweiz teilzunehmen. Russland wurde nicht zu dem Treffen eingeladen, erklärte allerdings auch, es wäre ohnehin nicht gekommen.

+++ 08:27 Russland verstärkt Marinestützpunkt gegen Seedrohnen +++
Die russische Armee verstärkt den Marinestützpunkt in Noworossijsk, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur RBC unter Berufung auf den Telegram-Kanal der Partisanengruppe "Atesh". Die russische Hafenstadt Noworossijsk liegt am Schwarzen Meer. Mit den Verstärkungen solle der Stützpunkt vor ukrainischen Seedrohnen geschützt werden, so RBC. Auch Luftabwehr und Radaranlagen würden verstärkt.

Erst in der Nacht zu Freitag hatten ukrainische Drohnen den Hafen Noworossijsk angegriffen. Noworossijsk ist für Russland strategisch wichtig, weil ein großer Teil seiner Öl- und sonstigen Exporte über diesen Hafen läuft. Zudem hatte Russland mehrere Kriegsschiffe dorthin verlegt, nachdem die Ukraine im September 2023 das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol auf der Krim angegriffen hatte.

Politik 09.03.24

Asymmetrischer Krieg Im Schwarzen Meer läuft es nicht so gut für Russland

+++ 07:50 Ukraine: Russland hat 491.080 Soldaten verloren +++
Die ukrainische Armee hat wie jeden Morgen auf Facebook mitgeteilt, wie viele russische Soldaten am Vortag nach ihrer Zählung getötet oder verwundet wurden. Demnach beliefen sich die russischen Verluste am Freitag auf 1210 Soldaten, was die russischen Verluste im Krieg insgesamt dieser Zählung zufolge auf 491.080 Soldaten erhöht. Außerdem zerstörte die ukrainische Armee den Angaben zufolge 43 gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Flugzeuge und einen Hubschrauber. Die Angaben können nicht überprüft werden.

+++ 07:23 ISW: US-Vorgaben gefährden Verteidigungsfähigkeit der Ukraine +++
Dem Institute for the Study of War zufolge schränken die westlichen Verbündeten die militärischen Fähigkeiten der Ukraine ein, indem sie dem Land verbieten, mit westlichen Waffen militärische Ziele auf russischem Territorium anzugreifen. Dies schaffe ein Schutzgebiet an der russischen Grenze zur Ukraine, von dem aus die Russen ukrainische Stellungen und Ortschaften mit Gleitbomben und Raketen angreifen und wo russische Truppen ungehindert aufmarschieren könnten. "Diese US-Politik gefährdet die Fähigkeit der Ukraine, sich gegen russische Offensivoperationen im nördlichen Oblast Charkiw zu verteidigen, erheblich", so der Thinktank.

+++ 07:05 Ukraine schießt russische Drohnen ab +++
Die ukrainische Luftabwehr hat nach eigenen Angaben in der Nacht alle russischen Drohnen des iranischen Typs Shahed abgeschossen, insgesamt 13 Stück. Das melden ukrainische Medien unter Berufung auf Luftwaffenkommandeur Mykola Oleschtschuk. Den Berichten zufolge wurden die Drohnen von der russischen Hafenstadt Primorsko-Achtarsk am Asowschen Meer und vom russischen Oblast Kursk aus gestartet.

+++ 06:49 Raketenalarm und Explosion in Belgorod +++
In der russischen Grenzregion Belgorod hat es nach einem Raketenalarm eine Explosion gegeben, berichtet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am frühen Samstagmorgen. Der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, ruft Anwohner über seinen Telegram-Kanal dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen. Infolge des Angriffskriegs gegen die Ukraine steht auch Russlands Grenzregion immer wieder unter Beschuss. Opfer und Schäden stehen dabei allerdings in keinem Verhältnis zu Kriegsfolgen in der Ukraine.

+++ 06:43 Russen verstärken Beschuss des Brückenkopfs Krynky +++
Die russische Invasionsarmee verstärkt den Beschuss der ukrainischen Stellungen im Raum Krynky. Das berichtet das Institute for the Study of War in seinem jüngsten Update. In Krynky, am südlichen Ufer des Flusses Dnipro in der Region Cherson, hat die Ukraine einen Brückenkopf errichtet. Trotz der verstärkten russischen Angriffe habe es keine bestätigten Veränderungen des Frontverlaufs gegeben, so das ISW.

In Richtung Charkiw setzten die Russen ihre Offensive ebenfalls fort, aber auch dort gab es dem ISW zufolge keine bestätigten Veränderungen des Frontverlaufs. Putin hatte behauptet, Russland wolle in der Region Charkiw eine "Pufferzone" errichten. Die russische Armee habe derzeit nicht das Ziel, die Stadt Charkiw zu erobern.

+++ 06:14 Explosionen in Petersburg "kein Terrorismus" +++

Nach Angaben der russischen Armee waren die Explosionen in St. Petersburg (siehe Eintrag 20.56 Uhr) an der Budjonny-Militärakademie die Folge einer versehentlichen Detonation von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Die staatliche Nachrichtenagentur Interfax meldet, der Vorfall habe sich ereignet, als Soldaten unterirdische Bereiche der Akademie inspizierten. Der Gouverneur von St. Petersburg, Alexander Beglow, sagt, die Explosion stehe nicht im Zusammenhang mit "Terrorismus".

+++ 06:02 Klingbeil hofft auf China +++
SPD-Chef Lars Klingbeil hofft weiter darauf, dass China seine Teilnahme an der Schweizer Ukraine-Friedenskonferenz noch zusagt. "Es wäre natürlich für diese Friedenskonferenz von entscheidender Bedeutung, dass China mit am Tisch sitzt", sagt er der Deutschen Presse-Agentur. Das gelte auch für Indien, Brasilien und Südafrika. "Natürlich wäre das ein Rückschlag, wenn diese Staaten nicht dabei wären." Von einem Scheitern der Konferenz könne man aber auch dann nicht sprechen. "Ein Scheitern ist das nie, wenn man sich an einen Tisch setzt und über Wege zum Frieden redet."

+++ 05:43 Selenskyj beklagt Einsatz-Verbot bei westlichen Waffen +++
Der ukrainische Präsident Selenskyj kritisiert die Einsatz-Beschränkungen von westlichen Waffen. Russland könne alle Waffen von seinem Territorium auf die Ukraine abfeuern. "Das ist der größte Vorteil, den Russland hat." Die Ukraine hingegen könne russischen Waffen, die auf russischem Territorium seien, mit westlichen Waffen nichts anhaben. Großbritannien und die USA haben in den vergangenen Tagen angedeutet, dass diese Verbote gelockert werden könnten.

+++ 05:10 Ukrainischer Oberbefehlshaber: Russische Front bei Charkiw 70 Kilometer lang +++
Russische Bodentruppen setzen ihre vor einer Woche begonnene Offensive in dem Grenzgebiet bei Charkiw fort, wie der ukrainische Armee-Befehlshaber Olexander Syrskyj auf Telegram schreibt. Die russische Armee habe diese neue Front mittlerweile auf etwa 70 Kilometer verbreitert. Dies solle die Ukrainer zwingen, mehr Brigaden aus der Reserve einzusetzen. Es sei dem Gegner aber nicht gelungen, die ukrainischen Linien zu durchbrechen. Russland setze bei den Angriffen Luftwaffe, Raketen, Artillerie und Panzer ein. Einen Vorteil für die Ukrainer sieht Syrskyj bei Drohnen und dem präziseren Artilleriefeuer.

Politik 16.05.24

Gressel zur russischen Offensive "Die Russen machen Jagd auf ukrainische Sanitäter"

+++ 03:35 Kiew: Angriff auf Charkiw erste russische Welle +++
Die russische Offensive in der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine könnte Selenskyj zufolge eine "erste Welle" russischer Angriffe sein. "Sie haben ihre Operation gestartet, sie könnte aus mehreren Wellen bestehen. Und das ist ihre erste Welle", sagt er der Nachrichtenagentur AFP.

+++ 02:17 Selenskyj: Ukraine braucht 130 Kampfjets +++
Die Ukraine verfügt nach Angaben von Präsident Selenskyj nur über ein Viertel der für die Verteidigung gegen Russland benötigten Luftabwehrsysteme. Sein Land brauche außerdem 120 bis 130 F16-Kampfflugzeuge, um die russische Luftüberlegenheit beenden zu können, sagt er der Nachrichtenagentur AFP. Er sagt zudem, der Mangel an Soldaten wirke sich auch auf die Moral der Truppen aus.

+++ 00:17 Stromnetz zerschossen: Selenskyj ruft zum Sparen auf +++
Angesichts der Schäden am ukrainischen Stromnetz ruft Präsident Selenskyj die Bürger zum Stromsparen auf. "Jetzt ist ein sehr rationeller, überlegter Stromverbrauch gefragt", sagt er am Abend in Kiew. Kommunen und Energieversorger sollten darüber informieren, warum zeitweise Stromsperren notwendig seien. In seiner abendlichen Videobotschaft berichtet er, dass er mit Regierung und Militär über die schwierige Lage im Energiesystem seines von Russland angegriffenen Landes beraten habe. "Durch die russischen Angriffe hat unser Energiesektor nun einen erheblichen Teil seiner Erzeugung verloren", sagt Selenskyj. Große Anstrengungen seien nötig, die Energieversorgung so umzubauen, dass sie von Russland nicht mehr beschädigt werden könne. Details nennt er nicht.

+++ 23:59 Wehrpflichtige Ukrainer im Ausland: Konsulate wieder geöffnet +++
Wehrpflichtige ukrainische Männer im Ausland können mit Inkrafttreten des neuen Mobilisierungsgesetzes wieder Leistungen der Konsulate in Anspruch nehmen. Voraussetzung sei, dass die Registrierung bei den Wehrbehörden auf Papier oder elektronisch nachgewiesen werde. Das teilt das Außenministerium in Kiew am Abend mit. Zugleich richtete das Verteidigungsministerium eine App ein, mit der die Registrierung online möglich ist. Wegen des russischen Angriffskriegs haben auch Hunderttausende wehrfähige Männer die Ukraine verlassen.

+++ 22:59 Russland friert Konten und Vermögen von Unicredit ein +++
Ein Schiedsgericht in St. Petersburg hat Bankkonten und Vermögen der italienischen Bank Unicredit in Russland eingefroren. Die Maßnahme erfolge auf Antrag von RusChimAllianz, einer Tochtergesellschaft von Gazprom zum Betrieb eines LNG-Terminals an der Ostsee, berichten russische Nachrichtenagenturen. Hintergrund ist der geplatzte Bau des Terminals aufgrund der westlichen Sanktionen, für den Unicredit mit gebürgt hatte. RusChimAllianz will von Unicredit 444 Millionen Euro. Eingefroren werden sollen Vermögen im Wert von 463 Millionen Euro. Unicredit ist nach der Raiffeisenbank die größte noch aktive Auslandsbank in Russland und gehört nach ihrem Bilanzvermögen zu den größten 20 Banken im Land.

02:11 min

Politik 17.05.24

Putin auf Xi angewiesen Wie ernst ist es China mit dem Frieden?

+++ 21:55 Neues Gesetz soll ukrainische Häftlinge zu Kriegsdienst zulassen +++
Zur Aufstockung der ukrainischen Truppenzahl sollen bestimmte Häftlinge in die Armee eingezogen werden können. Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichnete ein Gesetz, das eine Strafaussetzung und eine Einberufung in den Militärdienst auf befristeter Vertragsbasis für Gefangene ermöglicht. Infrage kommen demnach nur bestimmte Verurteilte. Häftlinge, die wegen schweren Verbrechen verurteilt wurden, dürfen sich nicht zum Militärdienst melden.

+++ 21:36 Bericht: Ukrainische Starlink-Geräte fielen bei Start der Russen-Offensive aus +++
Zu Beginn der russischen Offensive in der ukrainischen Region Charkiw fielen einem Medienbericht zufolge alle Starlink-Geräte einer dort stationierten ukrainischen Militäreinheit aus. Wie die "Washington Post" unter Berufung auf Mitglieder der 125. Brigade der Territorialverteidigung berichtet, traten die Störungen just am 10. Mai auf, als Moskaus Verbände in die Grenzregion eindrangen. Den Quellen zufolge soll der Ausfall des Satelliten-Kommunikationssystems die raschen Gebietsgewinne der russischen Truppen begünstigt haben. Laut "Washington Post" sind russische Systeme der elektronischen Kriegsführung für die Starlink-Störung verantwortlich. Demnach ist es der erste flächendeckende Ausfall des Satelliten-Kommunikationssystems in der Ukraine seit Beginn der russischen Invasion im Frühling 2022.

Politik 17.05.24

"Wir waren völlig blind" Ukraine beklagt Starlink-Ausfall bei Start der Charkiw-Offensive

+++ 20:56 Explosion in Militärakademie in St. Petersburg +++
In der russischen Metropole St. Petersburg hat es russischen Medien zufolge eine Explosion gegeben. Ort sei die Budjonny-Militärakademie, berichten mehrere Medien. Die staatliche Nachrichtenagentur RIA zitiert örtliche Beamte mit den Worten, ein Anwohner habe eine Explosion in der Akademie gemeldet. Auf dem Telegram-Kanal Baza, der mit den Strafverfolgungsbehörden verbunden ist, heißt es, sieben Menschen seien verletzt worden.

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachlesen.

+++ 11:41 Jäger: "Russlands Einflussnahme auf Deutschland ist groß" +++ (2024)
Top Articles
Latest Posts
Article information

Author: Rob Wisoky

Last Updated:

Views: 6796

Rating: 4.8 / 5 (48 voted)

Reviews: 87% of readers found this page helpful

Author information

Name: Rob Wisoky

Birthday: 1994-09-30

Address: 5789 Michel Vista, West Domenic, OR 80464-9452

Phone: +97313824072371

Job: Education Orchestrator

Hobby: Lockpicking, Crocheting, Baton twirling, Video gaming, Jogging, Whittling, Model building

Introduction: My name is Rob Wisoky, I am a smiling, helpful, encouraging, zealous, energetic, faithful, fantastic person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.